Die Liebsten gut versorgen

Das erwartet Sie:

  • Risiko-Lebensversicherung: Die erste Wahl
  • Nicht vergessen: Das Bezugsrecht
  • Bezugsrecht ist nicht gleich Bezugsrecht: Der Unterschied von widerruflich und unwiderruflich
     

Hinterbliebenenschutz? Nur mit Bezugsrecht bei der Versicherung

Frisch verheiratet und die Familienplanung womöglich schon im Kopf, möchte man natürlich seinen Partner und etwaige Kinder für den Fall der Fälle abgesichert wissen. Erste Wahl dafür ist für viele Paare die Risiko-Lebensversicherung: Im Todesfall wird die Versicherung an eine Wunschperson ausgezahlt. Allerdings nur, wenn diese als Begünstigte im Versicherungsschein eingetragen ist.

Und das ist bei Policen, die schon vor langer Zeit abgeschlossen wurden und seitdem in Vergessenheit geraten sind, nicht immer der Fall. Die Folge: Stirbt der Versicherte, erhält der eingetragene Bezugsberechtigte – womöglich ein Ex-Partner – das Geld, während die Familie leer ausgeht. 

Wenn Sie oder Ihr Ehepartner eine Risiko-Lebensversicherung haben, sollten Sie deshalb unbedingt daran denken, das Bezugsrecht zu prüfen und gegebenenfalls auf den Ehepartner und/oder die Kinder abzuändern. Denn für die Auszahlung ist ausschließlich der Eintrag im Versicherungsvertrag relevant, nicht etwa Ihre Lebenssituation. Ist der Ex-Partner begünstigt, ändert auch eine zwischenzeitliche Scheidung nichts daran. Das betrifft übrigens nicht nur Risiko-Lebensversicherungen, sondern auch Unfallversicherungen mit Todesfall-Leistung.

Wichtig zu wissen: Es gibt zwei Arten von Bezugsrecht. Bei einem widerruflichen Bezugsrecht können Sie den Begünstigten einfach ändern und das so oft Sie wollen. Bei einem unwiderruflichen Bezugsrecht muss der bisher Bezugsberechtigte der Änderung zustimmen.
 

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